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Ralf Kühnlein

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Auf dieser Seite finden Sie:
  • ein paar Reiseberichte meiner letzten etwas größeren Fahrradtouren
  • ein paar Reiseberichte einiger meiner Bergtouren
  • ein paar Informationen über mich
  • eine Liste von Linux-Befehlen die man hin und wieder braucht
  • eine Hand voll Links zu nützlichen Seiten
...ich wünsche viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

About Me

Ralf Kühnlein

Hobbys, Ausbildung, Job & Co

...und das Ganze in Stichpunkten:
  • ...mit dem Rad zur Arbeit
  • ...oder quer durch Schweden
  • ...oder bis nach Österreich
  • ...Informatik studiert (zur Diplomarbeit)
  • ...in der Softwareentwicklung tätig
  • ...im Urlaub in den Bergen
  • ...in Freizeit beim Katastrophenschutz
  • ...oder beim Aikido
  • ...in Berlin zu hause.

Um mit mir Kontakt aufzunehmen...

...kann man mir eine Email schreiben (siehe Impressum). Alternativ bin ich auch über ICQ Load the image to see my ICQ number. erreichbar.

Mountaineering

Ralf Kühnlein

Tourenvorschläge - wer will mit?

Ramsau

  • Watzmann - Ostwand
  • Watzmann - Überschreitung

Wilder Kaiser

  • Totenkirchl
  • Predigtstuhl - Dülfer

Wetterstein

  • Jubiläumsgrat

Elbsandsteingebirge

  • Mauseloch

England

  • Gritstone - Jan wie schaut es aus?

Wetterstein - Normal frierend auf die Zugspitze und alleine auf der Hütte

Wieder Winter

Plötzlich war der Winter da, die Zugtickets nach Garmisch aber schon bezahlt. Also wurden die Seile etwas kürzer: zwei mal 30 Meter, dafür wurden Eispickel und Steigeisen eingepackt und auch auf zusätzlich wärmende Pullover und Jacken nicht verzichtet. Um 15 Uhr starten wir also mit viel zu schweren Rucksäcken vom Bahnhof in Garmisch, bei April-artigem Wetter in Richtung Reintalanger-Hütte über die Patnachalm.

Lieber wären wir zur Höllentalanger-Hütte aufgestiegen, aber diese wurde just an diesem Tag dem Erdboden gleich gemacht um Platz für eine neue zu schaffen. Pünktlich zum Abendbrot kamen wir an der Hütte an, wobei wir zum erstaunen der Hüttenwirte erst einmal an der Hütte vorbeigingen um uns im Bach zu waschen.

Rauf auf die Zugspitze

Am nächsten Tag gings dann bei mal mehr, mal weniger Regen und kaltem Wetter weiter Richtung Zugspitze, wobei wir auf jeder Hütte anhielten, etwas tranken oder aßen, uns die Sinnfrage stellten und jedes mal die Option einer Sauna im Ort in den Raum gestellt wurde. Das ging so lange bis wir auf der "Sone Alpine" wirklich die Option hatten Richtung Sauna mittels Zahnradbahn aufzubrechen.

Dort wurde dann der Entschluss gefasst Richtung Münchner Haus aufzubrechen. Meine größte Sorge bestand darin, dass für den nächsten Tag Sturm angesagt war und wir bei dem Hüttenwirt über Tage festsitzen würden.

Biwak auf der Hütte - Wellness im Ort

Oben angekommen kamen noch Zwei weitere Bergsteiger allerdings übers Höllental total durchgefroren und durchnässt an der Hütte an. Nach einer Nacht, die wir beide aufgrund der Kälte in der Bunker-artigen Hütte als Biwak zählen, fuhren wir am nächsten Morgen mittels der ersten Gondel nach unten. Dort angekommen suchten wir uns eine Unterkunft und verbrachten den Tag im Wellenbad in Garmisch.

Einsam auf der Hütte

Neu bekräftet, mit Essen für zwei Tage ausgestattet, starteten wir dann am nächsten Mittag in Richtung Oberreintal-Hütte. Oben angekommen fanden wir eine komplett leere Oberreintal-Hütte vor. Wir durchsuchten die ganze Hütte nach Anzeichen von Leben. Nach erfolgloser Suche fiel uns ein einlaminierter Zettel auf dem Tisch auf. Auf diesem begrüßte uns Hans, der "Unterwegs" sei mit einer Preisliste und einer Kaffeedose für die Bezahlung.

Nach einer ca. einstündigen Abwägung und Erkundung nach Brennholz usw. entschlossen wir auf der Hütte zu bleiben und eben für 3,90€ selber zu kochen. Am nächsten Morgen schliefen wir, aufgrund des anhaltenden Regens, bis 12 Uhr - bzw. harrten zumindest im Bett aus. Danach Frühstückten wir das hochgeschleppte Müsli mit der hochgeschleppten Milch, wuschen unsere Töpfe des Vortages ab und machten uns fertig um mit dem pünktlich zu 14 Uhr vorhergesagten Sonnenstrahlen direkt Richtung Direkte Milka aufzubrechen.

Die ursprünglich 6 Seillängen ver 1,5-fachten sich zwar aufgrund unser Seillänge. Trotzdem waren wir, auch aufgrund dessen, dass ich den Abseilring bereits aus dem Urlaub mit Jörg im Vorjahr kannte, pünktlich zum Abendessen und Sonnenuntergang wieder an der Hütte.

Diese hatte sich bereits etwas gefüllt. Peter, ein Mathematiker aus Frankfurt war ebenfalls von der Leere überrascht dort angekommen und wartete auf seine sächsischen Freunde. Er war durchaus froh, dass wir bereits mit der Inbetriebnahme des Ofens vertraut waren.

Nachtwanderung zurück

Gegen 23 Uhr legten wir uns dann schlafen. Freitag früh gegen 1 Uhr sollte der Rückweg beginnen. Es galt den Zug um 5.30 zu bekommen. Außerdem bestand ich darauf die Klamm nur bei Nacht zu durchschreiten, um den Menschenmassen auszuweichen. Nach einer schönen Nachtwanderung - der Weg ist nachts echt besser zu ertragen - konnten wir es uns dann noch ein paar Minuten auf der Bank in der Bahnhofshalle gemütlich machen.

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Säntis - Zoobesuch oder eine Flasche Wasser für 10,40 Franken bitte

Rauf zum Rotsteinpass

In der Schweiz haben Andrea und ich eine Zwei-Tages-Tour gemacht. Wir sind am ersten Tag von Wasserauen zum Rotsteinpass aufgestiegen und haben dort auf einer Hütte übernachtet. Nicht nur, dass wir auf dem Weg hoch Kühe, Schafe, Hunde und Shetlandponys gesehen hätten, am Abend haben sich auch noch ein Haufen Steinböcke demonstrativ auf einem Stein vor der Hütte postiert.

Gipfel und zurück

Am zweiten Tag ging es dann nach dem Kauf einer zweiten Wasserflasche für 10,40 Franken weiter rauf auf den Säntis und auf der anderen Seite wieder runter. Auf der andren Seite absteigend wurden wir dann mitten in der Wand, nachdem wir an ein paar Musikanten mit überdimensionalen Musikgeräten passiert haben von einer Katze zur nächsten Hütte geführt.

Auf der Hütte angekommen mussten wir uns dann mit einer Ziege die Bank teilen, während wir unseren Saft - Schweizer Wort für Apfelmost - tranken. Zusätzlich wurden wir von der Hüttenwirtin darüber aufgeklärt, dass der Weiterweg auf den nächsten Berg aufgrund von Schießübungen der Schweizer Armee nicht passierbar sei. Zum Glück wollten wir auch gar nicht weiter sondern Absteigen und unsere Reise, nach einer kurzen weiteren Saft-Pause mit einem Freund, der in der Schweiz arbeitet, in Richtung Zürich fortsetzten.

Statt Stadtbiwak

In Zürich angekommen war im City-Bereich kein Hostel zu bekommen. Der Vorschlag von der Rezeptionistin war, wir sollen doch im Stadtforst unter einem Baum übernachten. Die Hotels lagen mit mit 150 bis 300 Franken außerhalb des Bereiches den wir zu zahlen bereit waren. Zum Glück hatten wir vorher als Backup-Lösung die Adresse einer etwas außerhalb gelegenen Jugendherberge rausgesucht, die auch noch Plätze frei hatte. Dort kamen wir dann zusammen für 96 Franken in einem Zimmer unter, was trotz des vier mal höheren Kurses betragsmäßig fast doppelt so viel kostete, wie ein besseres Zimmer in einer zuvor in Polen besuchten Jugendherberge - Schweiz halt.

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Blaueis - Winter oder Sommer?

Urlaub weggespült

Die Sachen sind gepackt. Es kann los gehen. Wäre da nicht ein nicht enden wollender THW-Einsatz, der Stück für Stück den Urlaub Tag um Tag nach hinten schiebt, ohne aber das Rückfahrdatum mit zu verschieben. Aber irgendwann endet jeder Katastrophenalarm auch einmal und so kommen Jörg und ich mit ein paar Tagen Verspätung los.

Sommer wie nie

Noch sieht alles nach Winter aus. Steigeisen und Pickel sind eingepackt und auch die Eisschrauben für alle Fälle fehlen nicht. In Ramsau auf dem Parkplatz angekommen ist herrlichstes Sommerwetter, das nahezu konstant anhält. Es gibt keinen Tag an dem keine Mehrseillängen möglich sind.

Alpinklettern

Die ersten Tage verbringen wir auf der Blaueishütte. Nach heroischen Taten wie der Bezwingung des Teutates, den Glorreichen Sieben, den Plattenwegen oder des Schärtenspitze Westgrats folgt ein Locationwechsel mit Zwischenstopp im Ort um nicht ganz zu verwahrlosen.

Von Alpin Klettern wird auf Bergsteigen umgeschwenkt.

Bergsteigen am Göll

Vier Jahre zuvor musste ich die Begehung des Mannlgrates abbrechen. Damals sind wir hundertprozentig rechtzeitig umgedreht, so dass praktisch mit Einschlag des ersten Blitzes und hereinbrachen des Donnergetoses die Tür des Kehlsteinhauses hinter uns ins Schloss viel. Damals stand fest: diese Tour müsse eines Tages zu Ende geführt werden.

Also beschlossen wir auf das Kehlsteinhaus heraufzuwandern, von dort über den Mannlgrat zum Göllgipfel zu gelangen. Von Gipfel sollte es weiter zum Purtschellerhaus gehen. Das Purtschellerhaus ist eine urige Hütte die direkt auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich gebaut ist. Eine Terrasse ist in Österreich die andere in Bayern.

Abenteuerland

Nach den Grenzerfahrungen der letzten Nacht beschlossen wir eine weitere auf dem Stahlhaus zu machen. Von dort aus ging es am nächsten Tag ins Abenteuerland am Hohen Brett. Die Route hält auch ihre Versprechungen. Unter anderem macht man einen kilometerlangen Zustieg über Schrofen, klettert durch eine glitschige sechser Höhle oder wird von Dohlen mit Steinen beworfen. Alles in Allem ein super schöner Abschluss eines gelungenen Urlaubs.

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Oberreintal - Selber schleppen, kochen lassen.

Deutschlandtour

Direkt vom Wacken nach Garmisch. Im Zug Hetti unbekannter Weise getroffen, in Hamburg am Bahnhof in Jörgs Auto gestiegen, Patrik ist dann auch noch in Garmisch zu uns gestoßen. Nach einer Nacht im Hotel geht es in die Berge.

Der Zustieg führt uns durch die Partnachklamm. Eine eigentlich recht schöne Wegelagerei. Leider so überlaufen, dass es mit den großen Rucksäcken etwas anstrengend wird. Der nicht enden wollende Weg führt trotzdem sicher zum Ziel. Als wenn die Rucksäcke mit der Selbstverpflegung und dem Klettermaterial nicht schon schwer genug wären fordert ein freundlich aber bestimmtes Schild am Wegesrand dazu auf einen Holzscheit mit auf die Hütte zu tragen. Jörg und ich können natürlich nicht widerstehen und greifen zu. Wir sind hier in Bayern. Hier sind nicht nur die Portionen mit der Haxen groß, sondern auch die Holzscheite: einen Meter, ein Viertel vom Stamm, Frischholz, nass.

Trotzdem kommen wir irgendwann an und erkunden kurz die Umgebung. Rechtzeitig zum Regen sind wir wieder auf der Hütte.

Alherrenpartie, Fahrradkante, Alte Ostwand und ein Stück Milka

An diesem schönen Fleckchen Erde wurde Klettergeschichte geschrieben. Das schöne hier: man kann sie nacherleben. Also klettern wir: Alherrenpartie, oberer Teil von der Milka, Fahrrandkante und die Alte Ostwand.

Warum sind Kletterurlaube eigentlich immer so schnell vorbei?

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Mexiko - Kopfschmerzen auf dem Malinche und ein Monolith aus einer Million Stücken

Malinche von 0 auf 4461

Nach zwei Wochen auf nahezu Normal-Null mit dem Auto auf knapp 3000hm und von da auf den 4461m hohen Gipfel. Keine gute Idee? Stimmt. Aber mit Kopfschmerzen und Übelkeit kommt man auch oben und unten wieder an... Toller Berg. Das nächste mal mit Akklimatisation.

Das Wochenende darauf geht es zu Daniel um mit ihm Klettern zu gehen.

Peña de Bernal - Monolith und trotzdem eine Million Stücke

Azu antwortete auf die Frage, warum ein Monolith aus so vielen Stücken besteht: "Ist doch klar, ist halt ein mexikanischer Monolith. Super schöne Kletterei mit sehr netten Freunden, Sonne, Urlaub und fast genug zutrinken - was will man mehr?

Auf geht's

Daniel lässt mich die erste Seillänge vorsteigen. Ich mache Stand und hole die beiden nach. Danach geht es in überschlagender Seilführung weiter. Die Verständigung erfolgt in Englisch und funktioniert trotz ein paar fehlender fachspezifischer Seilkommandos gut. Von Seillänge zu Seillänge wird das Handling in der Dreierseilschaft mit nur einem Einfachseil optimiert. Nach der Kletterei gibt es noch leckere mexikanische Küche unmittelbar am Einstieg. Toller Berg, toller Tag, danke Daniel und Azu!

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Wetterstein - Höllen im Tal und Zug um Zug auf die Spitze

Berlin - Chemnitz und dann wohin auch immer

Julia fragt mich ob ich mit möchte. Sie hat im DAV-Forum ein paar Leute aufgegabelt und möchte mit ihnen zur Zugspitze. Sie muss mich nicht lange überreden. Ich bin dabei. Besorge noch nötiges Equipment und auf geht es nach Chemnitz. Dort wohnt Axel. Mit seinem Auto geht es weiter in die Berge. Noch 20km vor Garmisch sehen wir keinen einzigen Berg. Es ist neblig. Die Wettervorhersage ist nicht rosig. Wie beschließen zu schauen was geht. Notfalls Wandern im Regen - das geht immer. Fast immer jedenfalls.

Alle da und los

In Garmisch treffen wir Michael. Es gibt noch eine Stärkung in einem Pizzaimbiss. Danach geht es los zur Höllentalanger-Hütte. Die Nacht über regnet es. Wir beschließen am nächsten Morgen den Wetterbericht abzuwarten.

Durchs Höllental

Der Wetterbericht hat ungefähr die Aussagekraft einer Kristallkugel. Am Nachmittag soll es Gewitter geben. Wir beeilen uns und machen uns auf. Das Wetter klart auf. Es wird ein schöner Sommertag. Der Weg ist relativ gut zu begehen. An einem Schneefeld im Klettersteig kommt die Besteigung zum Stocken. Das Wetter zieht sich zu. Wir sichern noch eine schlecht ausgerüstete Lehrergruppe das Schneefeld hoch. Sie haben genau in einer Rinne angehalten. Zwei Meter vorher wäre ein schützender Felsvorsprung gewesen. Einer von ihnen - alle ohne Helm - blutet bereits am Kopf. Zum Glück nichts weiter schlimmes. Meine Schuhe sind von dem übermäßig langen Aufenthalt im Schneefeld völlig durchnässt.

Auf der Spitze

Auf der Hütte ist Stimmung. Die Heizung bollert. Nach dem Essen gehe ich ziemlich geschafft ins Bett. Am nächsten Morgen werden wir von der Münchner-Haus-Freundlichkeit geweckt: Aufstehen. Essen. In zehn Minuten.

Hütte mit Privatstrand

Über den Normalweg geht es nach unten - es ist Urlaub. Der Weg ist entspannt. Wir haben keinen Zeitdruck. Wir wünschen uns: Strand, Liegestühle und eine Bar. Ein paar hundert Meter weiter entdecken wir etwas das nach Sonnenschirmen und Liegestühlen aussieht. Ist das ein Strand? Unsere Wünsche wurden erhört. Das Wasser ist erfrischend. Der perfekte Abschuss für solch eine Tour. Hier bleiben wir. Am Abend gibt es noch Kammermusik. Das ist eine perfekte Hütte. Hier muss ich noch mal hin.

Beginn einer Tradition

Am nächsten Morgen geht es ins Tal. Dort wieder zum Abschluss zu dem Pizzaimbiss. Danach über Chemnitz zum Auto zurück nach Berlin. Was für ein super verlängertes Wochenende!

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Elbi - Das ist ein Überfall - Halten Sie die Lokomotive!

Talwächter

Es soll ins Elbi gehen. Alle sind begeistert. Zwei Autos gefüllt und los geht es. Am Ziel angekommen geht es gleich zum Klettern. Der erste Felsen den wir sehen soll es auch gleich sein. Der Talwächter. Bis alle oben sind ist der Tag auch schon fast rum.

Biwak im Waschraum

Jetzt schnell zum Campingplatz. Im Internet stand er hätte bis 22 Uhr geöffnet. Um 21 Uhr sind wir da. Er sieht verlassen aus. Wir klingeln. Wir werden unfreundlich begrüßt. Nach ein paar Hinweisen und dem Zeigen der Internetseite werden wir doch drauf gelassen. Die Nacht ist bitter kalt. Am nächsten Morgen müssen die anderen Zeltplatzbesucher über zwei Mädels klettern, die im wärmenden Waschhaus Zuflucht gesucht haben. Mona hat schon freiwillig abgewaschen um sich am warmen Abwaschwasser die Hände zu wärmen. Zur Entschädigung gibt es Frühstück deluxe: Rüherei, Pancakes. Alles da.

Überfall auf die Lokomotive

Die Laune steigt. Die Temperaturen auch. Jetzt kann es losgehen. In Rathen sind schon alle übergesetzt. Jan fällt ein, dass seine Kletterschuhe noch im Auto auf ihre Abholung warten. Zwei weitere Fährzyklen ist auch Jan wieder da. Heute wird die Lokomotive überfallen. Los geht es. Den ersten Teil machen noch fast alle mit. Als es zum Überfall geht bleiben noch Jan, Alina und ich übrig.

Erschöpft aber zufrieden geht es zurück nach Berlin.

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Wilder Kaiser - Spontan Zelten ohne Zelt

Zurück zu Hause, nachdem wir noch ein paar kleinere alpine Abenteuer mehr als geplant erlebt haben...

Totenkirchl

An einem Tag dachten wir, wir versuchen uns mal am Totenkirchl und da wir von Jörg und Jörg, die wir auf der Hütte kennen gelernt haben, gehört hatten, dass der Heroldweg der beste Weg zum Gipfel sei, haben wir uns für diesen entscheiden. Dummer Weise muss man um zum Heroldweg zu gelangen erst einmal den Führerweg finden, der bis zum Einstieg noch eine II sein sollte... ich war dann auch schon den richtigen Weg die Hälfte hoch, um dann zu beschließen, dass es einfach zu schwierig für eine 2 wird und bin wieder abgeseilt...

Nach einem Blick in den Topo haben wir dann beschlossen, dass es doch richtig sein muss und nach einem kurzen alpinen Standplatzbau ging es dann auch nochmal mit Seil etwas beschwingter hoch. An Jörgs hübscher Reepschnur angekommen hörten wir natürlich Gewittergrummeln, was uns zur Rückkehr bewog. Schließlich hieß unser Urlaub bis dahin noch "Urlaub des rechtzeitigen Umkehrens". An der Strips angekommen, war wieder tollstes Wetter, so dass wir dann nochmal zum Gamswandl aufgebrochen sind.

Via Classica

Nachdem wir wieder einen Tag Regenpause hatten, haben wir uns am Mittwoch, unserem letzten Tag, an die Via Classica gewagt. Mit "brauchbarem Sichtflugwetter", das ist so ein geflügeltes Wort wie "alpines Gehgelände", haben wir uns dann "verfolgt" von zwei weiteren Seilschaften, von der Strips, aufgemacht. In der vierten Seillänge setzte ich einen Klemmkeil und wollte das restliche bündel Keile bis nach dem Klippen hängen lassen... Der Keil hielt. Der Karabiner nicht. Das Bündel stürzte in die Tiefe und wurde von mir mit einem Aufschrei: "F**k! Jan ich glaub ich schulde dir nen Bündel Klemmkeile" gefolgt... Gefallen waren nur die Großen. Die waren eh nur schwer und den einen den wir in der Route gebraucht haben steckte ja schon in der Wand. Also alles halb so schlimm. Kurze Zeit später erzählte uns unsere "Verfolgerseilschaft", dass ihre zweite Seilschaft gerade abseile, weil sie ihre Kletterschuhe verloren hätten. Wir schienen also nicht alleine mit unserer Art Berge zu erklimmen ;-)

In der 10. oder 11. Seillänge fing es dann auch an zu Regnen... in der 12, Seillänge an einer 4er Stelle, leichter Überhang, mit letztem Bohrhaken auf Kniehöhe auf einer Rampe in einem Kamin habe ich dann überstreckt noch einen Friend gesetzt und bei regennassem Reibungsantritt diesen auch gleich ausprobiert und was soll ich sagen: hey, das war mein erster alpiner Topropesturz. Und der Friend hielt! Daraufhin bekam Jan leichtfertig ein Bier für den Abend versprochen.

Die anderen Seilschaften nutzen nach der 12. Seillänge den Ausstieg zum Nordgrat. Wir, schon in der 15., Jan suchte, nachdem er auch noch einen Keil verloren hatte, den ich aber noch fangen konnte, gerade die finale Standsanduhr, die sich eher als sächsische Knotenklemmstelle herausstellte und unseren Ansprüchen für einen alleinigen Standplatzpunkt keineswegs gerecht wurde. Wir beschlossen nach der 15. und letzten Seillänge entweder über den Nordgrat oder über die Abseilpiste hinter dem Gipfel runter zu gehen. Oben angekommen wollten wir nach einem kurzen Blick auf einen verdammt bröckligen dreier Nordgratabstieg uns den anderen Weg noch ansehen.

Der "leicht zu findende" - Achtung: Geflügeltes Wort - Weg zum Gipfel kostete uns ein und eine halbe Stunde ehe wir wieder am Ein bzw. Abstieg zum Nordgrat waren... beim Abseilen verklemmte sich dann natürlich prompt das Seil zum ersten mal. Nach gerettetem Seil und einiger Zeit des "Wanderns" knipsten wir dann im "alpinen Gehgelände" unsere Stirnlampen an und kamen an eine Abseilstelle: Fädeln, Ablassen, Abseilen, Abziehen, zweite Stelle: Fädeln, nochmal Ablassen, Abseilen, Abziehen, Seil klemmt.

Rettungsdecken halten nicht die ganze Nacht

Es war mittlerweile finstere Nacht... so beschlossen wir uns so weit abzulassen bis wir einen geeigneten Biwakplatz finden würden. Wir hatten an der Stelle noch ein und ein halbes Seil zur Verfügung. Im schlimmsten Fall hätten wir 90m Einfachstrang abseilen können. Nach 20m meinte Jan einen Biwakplatz gefunden zu haben. Seine Worte waren: "Einen besseren werden wir wohl heute nicht mehr finden". So schlugen wir im "alpinen Gehgelände" unser Lager zwischen Latschen auf.

Just in diesem Moment rief meine Cousine mit einer Computerfrage an. Ich erwiderte nur kurz, dass es gerade schlecht sei, da wir gerade inbegriffen sein sozusagen zu Zelten - nur halt entgegen dem wie es normalerweise üblich sei - ohne ein Zelt zur Verfügung zu haben.

Nach einer sehr interessanten Nacht - Rettungsdecken halten recht gut warm, nur nicht die ganze Nacht durch, dafür trocknen Hosen auf einem zugigen Grat umso schneller. Ich glaube meine Hose wechselte in dieser Nacht fünf mal den Zustand von ganz nass zu ganz trocken - machten wir uns nach einem kurzen Powerbar-Studentenfutter-Frühstück an die Bergung unseres Seils.

Nach der Überwindung einer glitschigen dreier Stelle, die ich mit so ziemlich allem, was wir so bei hatten absicherte, war auch die Meisterleistung im sächsischen Klemmknotenwerfen zurückgebaut und wir seilten erneut ab. Wir liefen noch einmal durch 160m "alpines Gehgelände" und seilten in dem Abschlusskamin ab, wobei mir aufgrund der Feuchtigkeit der letzten Nacht nicht ganz klar war, ob es sich wirklich um Abseilen oder Seilauswringen handelte...

Und zurück

Um 10 Uhr kamen wir dann auf der Strips an, packten unsere Sachen, wuschen uns in Windeseile, bezahlten und wurden noch von Christel mit einem Lächeln und dem Spruch: "Na wars nass?" verabschiedet. Mit ein paar Müsliriegeln - unser Frühstück - machten wir uns auf den Weg nach Kufstein. Mein Rucksack war schwerer als auf dem Hinweg: Seile nass und Jans leichter: Keile im Eisloch.

Nach 2:45 Stunden, hinzu brauchten wir über fünf Stunden, waren wir dann auch schon da und hatten noch genug Zeit bevor unser Zug fuhr italienisch essen zu gehen, Verpflegung für die Zugfahrt einzukaufen und in einem Kletterfachgeschäft nach neuen Keilen Ausschau zu halten, die Jan dann aber aufgrund der erst kürzlich gewonnen Gewichtsersparnis nicht kaufen wollte.

Auf dieser Tour lernten wir "die Jörg" kennen, die Zeitgleich auf der Hütte waren. Das sollte mir in den folgenden Jahren einige schöne Urlaube bescheren.

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Arco

Ronny macht Werbung für seine DAV Fahrt nach Arco. Ich will in die Berge. Nicole und Romy noch schnell mit eingepackt und los geht's.
Leider ist das Wetter nicht so super wie es sein könnte, aber mein bei "Plus" gekauftes Zelt hält dicht. Das weiß ich jetzt. Sportklettern, Klettersteigen, Eis- und Pizzaessen und ein paar Mehrseillängen sind auch drin - was will man mehr?

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Cycling

Ralf Kühnlein

Die Touren

Sommer 2001 habe ich mir ein neues Rad bei FNC in Berlin gekauft. Leider gibt es diesen Laden nicht mehr - vermutlich hielten die Räder zu lange... Das Rad ist ein Labrado von Villiger geworden. Nach dieser Anschaffung musste das Rad natürlich erprobt werden. Also habe ich meine erste größere mehrtägige Radtour gemacht. Sie führte von Berlin aus nach Usedom.

Sommer 2002 habe ich dann mit meinem Kumpel Alexander eine Tour von Berlin nach Klopein in Österreich gemacht.

Sommer 2003 haben wir dann eine weitere Tour von Trelleborg nach Göteborg gemacht.

Sommer 2004 ist die Tour etwas kürzer ausgefallen und wir sind von Burg nach Werder gefahren.

Von Trelleborg nach Göteborg

Alex und ich sind vom 23.08.03 bis 29.08.03 mit dem Fahrrad von Trelleborg (Schweden) nach Göteborg gefahren. Die Strecke, die wir zurückgelegt haben, betrug 444 km.

An/Abreise:

Wir sind mit dem Zug von Berlin nach Sassnitz und von dort aus mit der Fähre nach Trelleborg gefahren. Von Göteborg haben wir wiederum die Fähre benutzt, welche uns diesmal über Nacht nach Kiel brachte, von wo aus wir den Zug nach Berlin nahmen. Eigentlich wollten wir unsere Tour mehr im Inland machen. Da wir aber von allen möglichen Informationsquellen her gehört hatten, dass es nicht möglich sei Fahrräder in schwedischen Zügen zu transportieren verwarfen wir diese Idee und radelten von Fährhafen zu Fährhafen. Wie wir aber am Ende unserer Tour erfahren haben kann man Fahrräder in schwedischen Zügen mitnehmen, allerdings ist es nicht gerade Billig (teurer als die Personenkarte).

Verlauf:

Als wir am ersten Tag in Trelleborg ankamen begrüßte uns gleich ein kräftiger Nord-Wind der unsere Geschwindigkeit keinesfalls halbierte, jedoch den Kraftaufwand nahezu verdoppelte. Nachdem wir ein paar Kilometer gefahren waren erfreute sich mein Hinterreifen sogleich eines Glassplitters, welchem ich erst am nächsten Tag fündig werden sollte... Am zweiten Tag setzten wir dann unseren Weg gegen den Wind, nachdem wir unser Zelt, welches aufgrund der (von Alex ;-P) vergessenen Heringe wie wild im Wind flatterte, wieder eingepackt hatten, fort. Nach ein paar Kilometern Traktierte dann dieser Glassplitter meinen Hinterradschlauch wieder, so dass dieser ein weiteres mal die Lu(s/f)t verlor. Am vierten Tag führte uns der (wie immer) gut ausgeschilderte Radweg über eine Autobahnraststätte welches leichte zweifel über die Richtigkeit des Weges in uns hervorrief. Doch der Weg erwies sich als der Rechte. Am Abend gab es einen ziemlich heftigen Sturm mit Regen. Am fünften Tag starten wir unsere Tour nachdem wir den morgentlichen Regen abgewartet und den völlig überteuerten Campingplatz bezahlt hatten. In der folgenden Nacht regnete es wieder ;-(. Am sechsten Tag schien zum Glück die Sonne. Am siebenten Tag erreichten wir dann Göteborg, wo wir dann noch eine "Abschiedspizza" aßen und uns auf den Weg zur Fähre machten.

Weitere Infos:

Zu der Tour kann man sich eine Galerie mit den Fotos, eine Galerie mit den Höhenprofilen unser Strecke und eine Liste mit unseren Tageskilometern ansehen.

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Platten 1 Platten 2
Tag 01 - 15,68 km Zelt
Tag 02 - 86,15 km Zelt (Campingplatz)
Tag 03 - 75,92 km Zelt
Tag 04 - 59,67 km Zelt (Campingplatz)
Tag 05 - 66,12 km Zelt (Campingplatz)
Tag 06 - 84,40 km Zelt
Tag 07 - 56,06 km Fährhafen
Ges.: 444,00 km

Von Berlin nach Österreich

Alexander und ich (Ralf) haben eine Radtour von Berlin (Deutschland) über Decin (Tschechien), Prag, Budweis, Freistadt (Österreich) bis nach Klopein und ein Stück weiter ;-) gemacht. Wir sind am Sonntag den 21.07.2002 in Berlin aufgebrochen und am Donnerstag den 01.08.2002 an unserem Ziel, einen Tag früher als geplant, angekommen.

Verlauf:

Am ersten Tag hatten wir auch schon die erste Panne. Nach den ersten paar Kilometern ging dem Hinterreifen von Alex die Luft aus. Am zweiten Tag hatten wir eine lustige Bahn Überquerung. Nachdem wir durch einen Wald mehrere Kilometer gefahren waren endete der Weg vor einer Bahnstrecke. Wir unterquerten diese durch einen Tunnel von einem ausgetrockneten Flussbett... Am dritten Tag brach Alex lustiger Weise den Schlüssel unserer Fahrradalarmanlage im Schloss dieser ab, bevor diese entschärft war... An diesem Tag warteten mehrere Steigungen und Abfahrten auf uns. Als wir Decin erreichten und nach einem Campingplatz fragten Zeigte uns ein Mann den Weg indem er mit dem Auto vor uns herfuhr. Am vierten Tag verfuhren wir uns erst einmal. Danach nutzen wir den Windschatten, den uns einige Radler am dicht befahrenen Elbradweg boten, aus. Am Abend trafen wir dann eine deutsch Pfadfindertruppe auf dem Holländischen Campingplatz in Tschechien auf dem wir übernachteten. Am fünften Tag Regnete es. Wir stellten uns in einem Torbogen unter. Nach einiger Zeit füllte sich dieser Torbogen mit weiteren Menschen. Irgendwann beschloss sogar ein LKW dort seine Ladung vor dem Regen in Sicherheit zu bringen. ;-) Nach zwei Pannen meinerseits erreichten wir Prag. Am sechsten Tag verfuhren wir uns auf einer stark befahrenen Straße auf der wir 5 km fahren mussten bis die Mittelleitplanke eine Überquerungsmöglichkeit bot. Dann mussten wir noch ca. 5 Minuten warten, bis es mal so eine Lücke im Verkehrsfluss gab, durch die wir die Straße überqueren konnten. Doch dieser 10 km Umweg führte dazu, dass wir einen ähnlich bepackten Kanadier mit Rad trafen. Mit ihm beschlossen wir zusammen zu fahren. Uns erwarteten heftige Steigungen. Am Abend hatten wir dann noch bei Regen im Zelt einen gemeinsamen Tee mit dem Kanadier. Am siebenten Tag fuhr der Kanadier wieder seinen Weg und wir den unsrigen. Wir hatten nach 6 Stunden Fahrzeit einen Schnitt 22 km/h und haben, nachdem wir um ca. 1:00 Uhr die Grenze nach einem Weiteren Platten passiert hatten, unser Zelt um 3:20 aufgebaut. Am achten Tag sind wir dann erst um 17:00 los, nachdem wir unsere Wäsche gewaschen, uns ausreichend ausgeruht und die durch die Abfahrten abgenutzten Bremsklötze gewechselt hatten. Am neunten Tag Haben wir uns leicht verfahren und sind einmal im Kreis um das Städtchen Enns gefahren, das im übrigen wegen seiner mangelhaften Qualität von Hinterrad-Fahrradständern von Alex zukünftig gemieden wird ;-). Am Abend haben wir auf einem Stück Wiese, das zu einem Bauernhof gehörte gecampt. Am zehnten Tag folgten wir weiter dem Ennsradweg der immer bergauf, bergab zwischen 400m - 500m verlief. Am elften Tag passierten wir einen Pass mit 1225m Höhe... Am zwölften Tag hatten wir einen Pass und 2 Berge zu passieren und kamen nach 7h mit einem 20,24er Schnitt an unserem Ziel an.

Weitere Infos:

Zu der Tour kann man sich unsere Foto-Gallery, eine Liste mit unseren Tageskilometern und Karten, in den unsere Übernachtungsplätze "eingezeichnet" sind und eine Galerie mit Höhenprofilen unser Strecke ansehen.

Karten usw.:

Auf der Tour hatte ich ein etrex-GPS-Empfänger von Garmin mit. Da dieser nur 10 Speicherplätze für Tracks besitzt habe ich nur 8 von den 12 Tagen aufgezeichnet. Mit der Software GPS TrackMaker habe ich dann die Tracks auf den PC übertragen und Höhenprofile erstellt. Da dieser GPS-Empfänger Probleme mit Erschütterungen hat sind die Tracks teilweise nicht vollständig und weichen deswegen von der Tachotageskilometerzahl ab. Außerdem hat der GPS-Empfänger einen Fehler von min. 4m welcher durch Bäume, Berge o.ä. Stärker sein kann. Dieses kann kleinere Peaks in den Höhen auslösen. Täglich habe ich unseren Platz an dem wir unser Zelt aufgeschlagen haben vom GPS "einzeichnen" lassen.

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Tag 1 - 102,5 km - Panne Zelt
Tag 2 - 076,8 km - Unter Bahn durch Kanal Zelt
Tag 3 - 069,2 km - Alarmanlage, Abfahrten, Steigungen, Mann zum CP Zelt
Tag 4 - 079,7 km - verfahren :) Windschatten, Pfadies Zelt
Tag 5 - 083,5 km - Regen Prag... 2x Panne Zelt
Tag 6 - 105,7 km - 10km verfahren auf Europastraße, Kanadier, Steigungen Zelt
Tag 7 - 130,9 km - 6h fahrz. Schnitt 22 kmh Zelt aufgebaut 3:20 Panne @ 1:00 an der Grenze Zelt
Tag 8 - 50,3 km - 17:00 los... Zelt
Tag 9 - 76,8 km - ein mal um Enns gefahren - auf Bauernhof gecampt Zelt
Tag 10 - 67,2 km - Radweg an der Enns: bergauf bergab 400 - 500m Zelt
Tag 11 - 61,9 km - Pass Braebichel Sattel: 1225m.... Zelt
Tag 12 - 142,0 km - 1. Pass (Obdacher Sattel) 2 Berge 7h1m 20,24 km/h Bett

Linux

Ralf Kühnlein

Ein paar nützliche Linux-Befehle, die sich so mit der Zeit angesammelt haben

Alle hier aufgeführten Linux-Befehle sind Befehle die ich von Zeit zu Zeit mal benötige. Meistens sind die Zeitlichen Abständen aber so groß, dass ich mich nicht mehr komplett an den genauen Wortlaut erinnern kann und deshalb meistens einige Zeit zum Nachlesen benötige - diese hier aufgeführte Liste soll diesen Prozess beschleunigen und vielleicht auch dem einen oder anderen eine längere Suche ersparen ;-)

Achtung

Bei der Verwendung der hier aufgeführten Befehle ist allerdings Vorsicht geboten. Eine falsche Verwendung kann durchaus schaden anrichten!

rsync

Kopieren von Verzeichnissen und Unterverzeichnissen von einem - zu einem anderen Rechner

rsync -chavzP --stats user@remote.host:/path/to/copy /path/to/local/storage

Bedingungen

Warten, so lange ein Blockdevice nicht existiert

while [ ! -b /dev/blockdevice ]; do

Warten, so lange ein Programm läuft

while pidof -x programName > /dev/null ; do

Wenn Verzeichnis existiert

if [ -d verzeichnisName ]; then

Truecrypt

mounten mit Key-Files

sudo truecrypt -t -v -k pathToKeyFiles --protect-hidden=no -p "" /dev/source /mnt/target

mounten mit Passwort-Rückfrage

sudo truecrypt -t -v /dev/source /mnt/target -k "" --protect-hidden=no

nmap

IP-Bereich scannen

nmap 192.168.1.1-255

dd Magie

Unbenutzten Speicher mit Nullen überschreiben z.B. vor einem Image erstellen

Achtung: nicht im crypt Verzeichnis ausführen

dd if=/dev/zero of=0bits bs=20M; rm 0bits

Platte übers Netzwerk kopieren

dd if=/dev/sda | gzip -1 - | ssh user@hostname dd of=image.gz

Daten wiederherstellen

ssh user@hostname dd if=image.gz | gunzip -1 - | dd of=/dev/sda

Rechner als Router verwenden

IP festlegen

ifconfig eth0 192.168.12.12

iptables NAT-Routing für LAN; eth2 ist externes Internet-Interface

/sbin/iptables -P FORWARD ACCEPT
/sbin/iptables --table nat -A POSTROUTING -o eth2 -j MASQUERADE
sysctl -w net.ipv4.ip_forward=1

Port weiterleiten

sudo iptables -t nat -A PREROUTING -p tcp --dport 42514 -j DNAT --to-destination 192.168.1.10:42514
sudo iptables -t nat -A POSTROUTING -p tcp --dport 42514 -j MASQUERADE

iptables - Regeln auflisten

sudo iptables -t nat -L

iptables - Regeln löschen

sudo iptables -t nat --flush

Dateiaustausch leichtgemacht

Source System - Mini Webserver per shell

while true; do { echo -e 'HTTP/1.1 200 OK\r\n'; cat name-of-file; } | nc -l 8080; done

Target System - Download

wget http://name-of-source-system:8080

Unity

Unity resetten

dconf reset -f /org/compiz/ && setsid unity

Werbung von Ubuntu entfernen

sudo apt-get remove unity-lens-shopping
sudo rm /usr/share/applications/ubuntu-amazon-default.desktop
gsettings set com.canonical.Unity.Lenses remote-content-search none
gsettings set com.canonical.Unity.Lenses disabled-scopes "['more_suggestions-amazon.scope', 'more_suggestions-u1ms.scope', 'more_suggestions-populartracks.scope', 'music-musicstore.scope', 'more_suggestions-ebay.scope', 'more_suggestions-ubuntushop.scope', 'more_suggestions-skimlinks.scope']"

Touchpad ausschalten

Übersicht über die angeschlossenen Eingabegeräte

xinput

Gerät ausschalten

xinput set-prop idOFTheDeviceYouWantToDisable 'Device Enabled' 0

Image Magic

Wasserzeichen in Bild einfügen

convert -normalize -font "Helvetica" -pointsize 12 -fill green -draw "text 2, 12 'kuehnlein.info'" tag05_4.jpg "foo.jpg"

Thumbnails erzeugen

mogrify -format gif -path thumbnails -thumbnail 100x100 *.jpg

System

Upgrade zu einem neuen Release

update-manager -c

Grub aus einem Live-System heraus neu in den MBR schreiben

sudo mount -o bind /dev /mnt/dev
sudo mount -o bind /sys /mnt/sys
sudo mount -t proc /proc /mnt/proc
sudo chroot /mnt /bin/bash
sudo grub-install /dev/sdX

Impressum

Ralf Kühnlein

Angaben gemäß § 5 TMG

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Orte

© OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA